SPD-Landtagswahl-Kandidat Rolf Harder zu Besuch an der Hochschule Harz

Im Rahmen seiner Wahlkampftour besuchte der SPD-Kandidat des Wahlkreises Wernigerode/Oberharz, Rolf Harder, am Donnerstag, den 16. März, die Hochschule Harz und informierte sich bei Rektor Prof. Dr. Willingmann über die Auswirkungen der hochschulpolitischen Maßnahmen der vergangenen Jahre. Hier standen insbesondere die Hochschul-Strukturreform, die reduzierten Haushaltsansätze und die Einbindung der Hochschule in die Region im Mittelpunkt des Gesprächs. Dabei erfuhr der Kandidat einiges über die vielfältigen Verbindungen in die regionale Wirtschaft und Verwaltung, die in den letzten Jahren konsequent ausgebaut wurden. Der Rektor stellte zudem das Konzept der weiteren Öffnung der Hochschule auch für die interessierte Öffentlichkeit vor; hier – so Willingmann – stehe die Hochschule auch in einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, der sie zunehmend gerecht werde, etwa durch allgemeine Wissenschaftsvorträge, Kulturveranstaltungen oder politische Foren.

Die Hochschule habe die Umstrukturierungszwänge der letzten Jahre gemeistert, auch als Chance begriffen und sei dabei, ihr Profil zusätzlich zu schärfen, um damit die regionale Einbindung ebenso wie die überregionale Bekanntheit weiter zu steigern. „Auf diese Weise sind wir gleichermaßen für qualifizierte Studieninteressenten wie Wissenschaftler interessant und können die Ausbildung auf hohem Niveau dauerhaft gewährleisten“, berichtet Prof. Dr. Armin Willingmann. Um freilich im Wettbewerb mit den benachbarten Hochschulen mithalten zu können, bedürfe es gerade in einem finanzschwachen Bundesland weiterer Freiräume durch ein in der nächsten Legislaturperiode zu novellierendes Hochschulgesetz, damit wir fehlende Mittel kreativ erwirtschaften oder geeignetes Personal durch flexible Arbeitsbedingungen gewinnen können, so Willingmann weiter. Dieses dringende Anliegen im Sinne der Stärkung der sachsen-anhaltischen Hochschulen gebe er allen Wahlkreis-Kandidaten mit auf den Weg.

Harder, der in seiner Funktion als Leiter der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) insbesondere zum Fachbereich Verwaltungswissenschaften seit vielen Jahren gute Kontakte unterhält, sagte zu, sowohl als Vorsitzender der SPD in der Stadt Wernigerode aber besonders nach einer Wahl in den Landtag die Entwicklung der Hochschule Harz weiter aktiv zu begleiten. „Besonders liegen mir eine Stärkung der Autonomie, eine Förderung der Internationalisierungsprozesse sowie eine Verbesserung der finanziellen Rahmenbedingungen der Hochschulen am Herzen“, so Harder zum Abschluss des Gesprächs.

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